Salomon Quest 4D Forces 2 GTX: robuster Stiefel für lange Touren

Einsatzstiefel aus der Forces-Linie von Salomon: Vollleder mit Gore-Tex, 4D-Chassis und viel Schutz. Was er auf langen, steinigen Touren leistet.

KI-generiertes Symbolbild: Nasser Schotterweg mit tiefen Fahrspuren, der sich durch Nadelwald in nebelverhangene Berge zieht
Gelände, für das der Stiefel gemacht ist: lange, nasse Schotterwege · KI-generiertes Symbolbild

Der Quest 4D Forces 2 GTX ist der Stiefel, den ich am häufigsten trage, wenn eine Tour lang wird und der Untergrund grob. Er stammt aus der Forces-Linie von Salomon, die der Hersteller für Militär und Behörden anbietet. Das merkt man an jeder Ecke: viel Leder, viel Schutz, wenig Spielerei.

Technische Daten

MerkmalAngabe
Gewichtrund 665 g pro Schuh (UK 8,5)
ObermaterialVollnarbenleder, 2 mm stark, plus Anti-Debris-Mesh, nicht reflektierend
MembranGore-Tex
SohleContagrip MD
Zwischensohlezwei Dichten mit EnergyCell-Dämpfung
Stabilität4D Advanced Chassis
Sprengung12 mm (29 mm Ferse, 17 mm Vorfuß)
Schutzumlaufender Rand- und Zehenschutz

Angaben laut Salomon, Stand September 2026.

Wofür er gemacht ist

Das 4D-Chassis ist eine Kunststoffkonstruktion im Schuh, die den Fuß führt, ohne die Abrollbewegung zu blockieren. Genau das ist der Grund, warum ich den Stiefel auf langen Etappen mag: Je müder die Beine werden, desto mehr hilft die Führung im Knöchelbereich, gerade auf Schotter, Wurzeln und im Blockgelände.

Das dicke Leder und der Zehenschutz nehmen Schläge weg, die man in einem leichten Wanderschuh deutlich spürt. Nasse Wiesen und Bachdurchgänge steckt die Gore-Tex-Membran weg, solange das Wasser nicht über den Schaft läuft.

Wo die Grenzen liegen

  • Gewicht: Mit rund 665 g pro Schuh ist er kein Leichtgewicht. Für kurze Feierabendrunden ist das mehr Schuh als nötig.
  • Wärme: Vollleder plus Membran heißt an heißen Sommertagen warme Füße.
  • Einlaufzeit: Der Stiefel braucht ein paar Touren, bis er sich an den Fuß angepasst hat. Plane das nicht erst kurz vor einer großen Tour ein.
  • Optik: Er sieht nach Einsatzstiefel aus, nicht nach klassischem Wanderschuh. Für mich ein Vorteil, für andere vielleicht nicht.

Mein Fazit

Wenn eine Tour über 20 Kilometer geht, steinig ist und das Wetter unsicher, greife ich zu diesem Stiefel. Für flache Runden auf weichem Boden ist er Überausstattung.

Mehr Ausrüstung findest du in der Rubrik Ausrüstung. Passende Touren mit steinigem Untergrund: Schrammsteinaussicht über den Wildschützensteig und Lilienstein ab Königstein.

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